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Herbst-Licht-Check: Was jetzt an Deinem Auto zählt

Von Sebi Veröffentlicht am Aktualisiert am

KI-generiertes Thumbnail: dunkles Auto mit eingeschalteten Scheinwerfern, H7-Lampe und Aufschrift Herbst Licht-Check – 5 Min. (mit KI erzeugt) AI

Das Wichtigste zuerst

Ab jetzt fährst Du wieder im Dunkeln zur Arbeit und im Dunkeln zurück. Die Lichtsaison hat begonnen — und mit ihr die Wochen, in denen ein Ausfall zum ersten Mal seit Monaten auffällt. Der komplette Check dauert fünf Minuten und braucht nichts außer einer Hauswand oder einem Helfer.

Und wenn Du dabei eine defekte Lampe findest, ist die zweite Frage sofort die schwierigere: welche Birne sitzt da eigentlich? Dafür gibt es diese Seite. Stand heute stehen hier 715 Fahrzeugseiten — 616 Pkw- und Motorrad-Generationen sowie 99 Wohnmobil-Baureihen —, und die decken zusammen 35,7 Millionen in Deutschland zugelassene Fahrzeuge ab.

Alle Zahlen in diesem Beitrag sind aus unseren eigenen Tabellen gerechnet, Stand 9. September 2026. Der Zulassungsbestand stammt aus den Schlüsselnummern des Kraftfahrt-Bundesamts, die zu diesen Fahrzeugseiten gehören.

Der Fünf-Minuten-Check

Stell Dich mit dem Auto vor eine helle Wand, schalte der Reihe nach durch und geh danach einmal ums Fahrzeug herum. Diese Leuchten gehören dazu:

  • Vorn: Standlicht, Abblendlicht, Fernlicht, Blinker links und rechts, Nebelscheinwerfer (falls vorhanden), Tagfahrlicht.
  • Hinten: Schlusslicht, Bremslicht, Blinker, Rückfahrlicht, Nebelschlussleuchte, dritte Bremsleuchte, Kennzeichenbeleuchtung.
  • Seitlich: Seitenblinker im Kotflügel oder im Außenspiegel.
Eine Person prüft den eingeschalteten linken Scheinwerfer eines weißen Autos, das rechtwinklig vor einer hellen Garagenwand steht; der linke Blinker leuchtet.
Stell das Auto gerade vor eine helle Wand: So siehst Du am Widerschein die Abblendlichter – und kannst beim Rundgang auch den Blinker prüfen.

Für Bremslicht und Rückfahrlicht brauchst Du entweder einen Helfer oder die Wand hinter Dir: Rückwärtsgang rein, Fuß auf die Bremse, im Rückspiegel den Widerschein prüfen. Wer allein ist, legt einen schweren Gegenstand auf das Bremspedal.

Eine Person sitzt im weißen Auto und betätigt die Bremse, während eine zweite Person die leuchtenden Bremslichter am Heck prüft.
Tipp: Zu zweit geht es einfacher: Eine Person schaltet und bremst im Auto, die andere prüft draußen Bremslicht, Rückfahrlicht, Blinker und Kennzeichenbeleuchtung.

Achte dabei auf zwei Dinge, die leicht durchrutschen. Erstens die Kennzeichenbeleuchtung — sie leuchtet nach hinten und fällt einem selbst nie auf. Zweitens die Nebelschlussleuchte: wo wir ihre Seite kuratiert haben, sitzt sie in 396 von 445 Fällen allein links. Dass rechts nichts leuchtet, ist dort also kein Defekt, sondern Bauart.

Wenn der Lichtkegel selbst schief steht oder blendet, ist das kein Birnenthema. Wie Du die Einstellung prüfst und korrigierst, steht hier: Abblendlicht horizontal und vertikal korrekt einstellen.

Welche Birne im Abblendlicht steckt — die Auswertung

Das Abblendlicht ist die Lampe, die im Herbst am meisten arbeitet, und die einzige, deren Ausfall Du sofort merkst. Über alle 616 ausgelieferten Fahrzeug-Generationen sieht die Verteilung so aus — gewichtet mit dem Zulassungsbestand, nicht mit der Zahl der Modelle:

  • H7 — 319 Generationen, zusammen 26,5 Millionen Fahrzeuge. Das sind rund 74 Prozent des hier abgedeckten Bestands. Keine andere Bauform kommt in die Nähe.
  • H4 — 242 Generationen, 8,2 Millionen Fahrzeuge. Die Zweifadenlampe für Abblend- und Fernlicht in einem, das Rückgrat der älteren Baujahre.
  • Fest verbaute LED — 120 Generationen, 12,0 Millionen Fahrzeuge.
  • Xenon — die D-Serie zusammen: D1S bei 85 Generationen (7,3 Millionen), D3S bei 37 (6,7 Millionen), D2S bei 64 (3,9 Millionen), D5S bei 19 (1,6 Millionen).
  • H1 — 31 Generationen, 650.000 Fahrzeuge. Im Abblendlicht ein Randfall; im Fernlicht dagegen führen sie 151 Generationen.

Die Zahlen summieren sich absichtlich auf mehr als 35,7 Millionen: Viele Baureihen gab es mit Halogen- und mit Xenon-Scheinwerfer, und dann zählt die Generation bei beiden Bauformen mit. Welche in Deinem Auto sitzt, entscheidet die Ausstattung — nicht das Modell.

Die verbreitetsten Fahrzeuge mit H7 im Abblendlicht:

Diese Verteilung hat eine zweite Achse, und die beantwortet die Frage, die beim Lichtcheck als Nächstes kommt: Was steckt in einem Auto Deines Baujahrs? Jeder Balken unten ist ein Leuchtmittel, seine Länge der Fahrzeugbestand — und die Abschnitte zeigen, aus welchen Baujahren dieser Bestand stammt, in Fünf-Jahres-Fenstern von hell (alt) nach dunkel (neu).

Die zehn häufigsten Abblendlicht-Leuchtmittel, aufgeschlüsselt nach dem Baubeginn der FahrzeugeJe Leuchtmittel ein waagerechter Balken über die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge, unterteilt nach dem Fünf-Jahres-Fenster, in dem die Fahrzeuggeneration anlief — helle Abschnitte sind ältere, dunkle jüngere Baujahre. Alle Werte stehen als Tabelle unter der Grafik.051015202530,0 MioH7H7, Baubeginn 1985–1989: 34.140 Fahrzeuge — 0,1 % aller H7-FahrzeugeH7, Baubeginn 1990–1994: 218.036 Fahrzeuge — 0,8 % aller H7-FahrzeugeH7, Baubeginn 1995–1999: 1.568.556 Fahrzeuge — 5,7 % aller H7-FahrzeugeH7, Baubeginn 2000–2004: 4.581.599 Fahrzeuge — 16,6 % aller H7-FahrzeugeH7, Baubeginn 2005–2009: 6.681.037 Fahrzeuge — 24,2 % aller H7-FahrzeugeH7, Baubeginn 2010–2014: 9.055.899 Fahrzeuge — 32,9 % aller H7-FahrzeugeH7, Baubeginn 2015–2019: 5.215.488 Fahrzeuge — 18,9 % aller H7-FahrzeugeH7, Baubeginn 2020–2024: 198.647 Fahrzeuge — 0,7 % aller H7-Fahrzeuge27,6 MioLEDLED, Baubeginn 2005–2009: 751.204 Fahrzeuge — 5,5 % aller LED-FahrzeugeLED, Baubeginn 2010–2014: 3.814.106 Fahrzeuge — 28,1 % aller LED-FahrzeugeLED, Baubeginn 2015–2019: 7.488.945 Fahrzeuge — 55,3 % aller LED-FahrzeugeLED, Baubeginn 2020–2024: 1.495.305 Fahrzeuge — 11,0 % aller LED-Fahrzeuge13,5 MioH4H4, Baubeginn bis 1979: 37.004 Fahrzeuge — 0,4 % aller H4-FahrzeugeH4, Baubeginn 1980–1984: 175.454 Fahrzeuge — 2,1 % aller H4-FahrzeugeH4, Baubeginn 1985–1989: 85.224 Fahrzeuge — 1,0 % aller H4-FahrzeugeH4, Baubeginn 1990–1994: 531.141 Fahrzeuge — 6,2 % aller H4-FahrzeugeH4, Baubeginn 1995–1999: 499.763 Fahrzeuge — 5,9 % aller H4-FahrzeugeH4, Baubeginn 2000–2004: 986.607 Fahrzeuge — 11,6 % aller H4-FahrzeugeH4, Baubeginn 2005–2009: 2.557.069 Fahrzeuge — 30,0 % aller H4-FahrzeugeH4, Baubeginn 2010–2014: 2.942.023 Fahrzeuge — 34,6 % aller H4-FahrzeugeH4, Baubeginn 2015–2019: 642.814 Fahrzeuge — 7,6 % aller H4-FahrzeugeH4, Baubeginn 2020–2024: 56.258 Fahrzeuge — 0,7 % aller H4-Fahrzeuge8,5 MioD1SD1S, Baubeginn 1990–1994: 12.386 Fahrzeuge — 0,2 % aller D1S-FahrzeugeD1S, Baubeginn 1995–1999: 32.467 Fahrzeuge — 0,4 % aller D1S-FahrzeugeD1S, Baubeginn 2000–2004: 2.070.896 Fahrzeuge — 28,4 % aller D1S-FahrzeugeD1S, Baubeginn 2005–2009: 3.698.447 Fahrzeuge — 50,7 % aller D1S-FahrzeugeD1S, Baubeginn 2010–2014: 1.480.027 Fahrzeuge — 20,3 % aller D1S-Fahrzeuge7,3 MioD3SD3S, Baubeginn 2000–2004: 486.516 Fahrzeuge — 7,2 % aller D3S-FahrzeugeD3S, Baubeginn 2005–2009: 2.038.413 Fahrzeuge — 30,0 % aller D3S-FahrzeugeD3S, Baubeginn 2010–2014: 4.131.730 Fahrzeuge — 60,9 % aller D3S-FahrzeugeD3S, Baubeginn 2015–2019: 126.941 Fahrzeuge — 1,9 % aller D3S-Fahrzeuge6,8 MioD2SD2S, Baubeginn 1990–1994: 83.562 Fahrzeuge — 2,1 % aller D2S-FahrzeugeD2S, Baubeginn 1995–1999: 1.095.245 Fahrzeuge — 26,9 % aller D2S-FahrzeugeD2S, Baubeginn 2000–2004: 2.291.454 Fahrzeuge — 56,3 % aller D2S-FahrzeugeD2S, Baubeginn 2005–2009: 515.589 Fahrzeuge — 12,7 % aller D2S-FahrzeugeD2S, Baubeginn 2010–2014: 84.964 Fahrzeuge — 2,1 % aller D2S-Fahrzeuge4,1 MioD5SD5S, Baubeginn 2010–2014: 1.228.704 Fahrzeuge — 69,8 % aller D5S-FahrzeugeD5S, Baubeginn 2015–2019: 532.059 Fahrzeuge — 30,2 % aller D5S-Fahrzeuge1,8 MioH1H1, Baubeginn bis 1979: 3.621 Fahrzeuge — 0,6 % aller H1-FahrzeugeH1, Baubeginn 1980–1984: 44.389 Fahrzeuge — 6,9 % aller H1-FahrzeugeH1, Baubeginn 1985–1989: 30.202 Fahrzeuge — 4,7 % aller H1-FahrzeugeH1, Baubeginn 1990–1994: 190.545 Fahrzeuge — 29,4 % aller H1-FahrzeugeH1, Baubeginn 1995–1999: 33.992 Fahrzeuge — 5,2 % aller H1-FahrzeugeH1, Baubeginn 2000–2004: 79.609 Fahrzeuge — 12,3 % aller H1-FahrzeugeH1, Baubeginn 2005–2009: 115.355 Fahrzeuge — 17,8 % aller H1-FahrzeugeH1, Baubeginn 2010–2014: 150.182 Fahrzeuge — 23,2 % aller H1-Fahrzeuge648 Tsd.HIR2HIR2, Baubeginn 2005–2009: 18.499 Fahrzeuge — 3,1 % aller HIR2-FahrzeugeHIR2, Baubeginn 2010–2014: 452.170 Fahrzeuge — 76,3 % aller HIR2-FahrzeugeHIR2, Baubeginn 2015–2019: 50.537 Fahrzeuge — 8,5 % aller HIR2-FahrzeugeHIR2, Baubeginn 2020–2024: 71.238 Fahrzeuge — 12,0 % aller HIR2-Fahrzeuge592 Tsd.D8SD8S, Baubeginn 2010–2014: 231.081 Fahrzeuge — 44,1 % aller D8S-FahrzeugeD8S, Baubeginn 2015–2019: 282.923 Fahrzeuge — 54,0 % aller D8S-FahrzeugeD8S, Baubeginn 2020–2024: 9.911 Fahrzeuge — 1,9 % aller D8S-Fahrzeuge524 Tsd.Baubeginn der Fahrzeugebis 19791980–19841985–19891990–19941995–19992000–20042005–20092010–20142015–20192020–2024bis 19791985199520052015 Die zehn häufigsten Abblendlicht-Leuchtmittel, aufgeschlüsselt nach dem Baubeginn der FahrzeugeJe Leuchtmittel ein waagerechter Balken über die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge, unterteilt nach dem Fünf-Jahres-Fenster, in dem die Fahrzeuggeneration anlief — helle Abschnitte sind ältere, dunkle jüngere Baujahre. Alle Werte stehen als Tabelle unter der Grafik.0102030,0 MioH7H7, Baubeginn 1985–1989: 34.140 Fahrzeuge — 0,1 % aller H7-FahrzeugeH7, Baubeginn 1990–1994: 218.036 Fahrzeuge — 0,8 % aller H7-FahrzeugeH7, Baubeginn 1995–1999: 1.568.556 Fahrzeuge — 5,7 % aller H7-FahrzeugeH7, Baubeginn 2000–2004: 4.581.599 Fahrzeuge — 16,6 % aller H7-FahrzeugeH7, Baubeginn 2005–2009: 6.681.037 Fahrzeuge — 24,2 % aller H7-FahrzeugeH7, Baubeginn 2010–2014: 9.055.899 Fahrzeuge — 32,9 % aller H7-FahrzeugeH7, Baubeginn 2015–2019: 5.215.488 Fahrzeuge — 18,9 % aller H7-FahrzeugeH7, Baubeginn 2020–2024: 198.647 Fahrzeuge — 0,7 % aller H7-Fahrzeuge27,6 MioLEDLED, Baubeginn 2005–2009: 751.204 Fahrzeuge — 5,5 % aller LED-FahrzeugeLED, Baubeginn 2010–2014: 3.814.106 Fahrzeuge — 28,1 % aller LED-FahrzeugeLED, Baubeginn 2015–2019: 7.488.945 Fahrzeuge — 55,3 % aller LED-FahrzeugeLED, Baubeginn 2020–2024: 1.495.305 Fahrzeuge — 11,0 % aller LED-Fahrzeuge13,5 MioH4H4, Baubeginn bis 1979: 37.004 Fahrzeuge — 0,4 % aller H4-FahrzeugeH4, Baubeginn 1980–1984: 175.454 Fahrzeuge — 2,1 % aller H4-FahrzeugeH4, Baubeginn 1985–1989: 85.224 Fahrzeuge — 1,0 % aller H4-FahrzeugeH4, Baubeginn 1990–1994: 531.141 Fahrzeuge — 6,2 % aller H4-FahrzeugeH4, Baubeginn 1995–1999: 499.763 Fahrzeuge — 5,9 % aller H4-FahrzeugeH4, Baubeginn 2000–2004: 986.607 Fahrzeuge — 11,6 % aller H4-FahrzeugeH4, Baubeginn 2005–2009: 2.557.069 Fahrzeuge — 30,0 % aller H4-FahrzeugeH4, Baubeginn 2010–2014: 2.942.023 Fahrzeuge — 34,6 % aller H4-FahrzeugeH4, Baubeginn 2015–2019: 642.814 Fahrzeuge — 7,6 % aller H4-FahrzeugeH4, Baubeginn 2020–2024: 56.258 Fahrzeuge — 0,7 % aller H4-Fahrzeuge8,5 MioD1SD1S, Baubeginn 1990–1994: 12.386 Fahrzeuge — 0,2 % aller D1S-FahrzeugeD1S, Baubeginn 1995–1999: 32.467 Fahrzeuge — 0,4 % aller D1S-FahrzeugeD1S, Baubeginn 2000–2004: 2.070.896 Fahrzeuge — 28,4 % aller D1S-FahrzeugeD1S, Baubeginn 2005–2009: 3.698.447 Fahrzeuge — 50,7 % aller D1S-FahrzeugeD1S, Baubeginn 2010–2014: 1.480.027 Fahrzeuge — 20,3 % aller D1S-Fahrzeuge7,3 MioD3SD3S, Baubeginn 2000–2004: 486.516 Fahrzeuge — 7,2 % aller D3S-FahrzeugeD3S, Baubeginn 2005–2009: 2.038.413 Fahrzeuge — 30,0 % aller D3S-FahrzeugeD3S, Baubeginn 2010–2014: 4.131.730 Fahrzeuge — 60,9 % aller D3S-FahrzeugeD3S, Baubeginn 2015–2019: 126.941 Fahrzeuge — 1,9 % aller D3S-Fahrzeuge6,8 MioD2SD2S, Baubeginn 1990–1994: 83.562 Fahrzeuge — 2,1 % aller D2S-FahrzeugeD2S, Baubeginn 1995–1999: 1.095.245 Fahrzeuge — 26,9 % aller D2S-FahrzeugeD2S, Baubeginn 2000–2004: 2.291.454 Fahrzeuge — 56,3 % aller D2S-FahrzeugeD2S, Baubeginn 2005–2009: 515.589 Fahrzeuge — 12,7 % aller D2S-FahrzeugeD2S, Baubeginn 2010–2014: 84.964 Fahrzeuge — 2,1 % aller D2S-Fahrzeuge4,1 MioD5SD5S, Baubeginn 2010–2014: 1.228.704 Fahrzeuge — 69,8 % aller D5S-FahrzeugeD5S, Baubeginn 2015–2019: 532.059 Fahrzeuge — 30,2 % aller D5S-Fahrzeuge1,8 MioH1H1, Baubeginn bis 1979: 3.621 Fahrzeuge — 0,6 % aller H1-FahrzeugeH1, Baubeginn 1980–1984: 44.389 Fahrzeuge — 6,9 % aller H1-FahrzeugeH1, Baubeginn 1985–1989: 30.202 Fahrzeuge — 4,7 % aller H1-FahrzeugeH1, Baubeginn 1990–1994: 190.545 Fahrzeuge — 29,4 % aller H1-FahrzeugeH1, Baubeginn 1995–1999: 33.992 Fahrzeuge — 5,2 % aller H1-FahrzeugeH1, Baubeginn 2000–2004: 79.609 Fahrzeuge — 12,3 % aller H1-FahrzeugeH1, Baubeginn 2005–2009: 115.355 Fahrzeuge — 17,8 % aller H1-FahrzeugeH1, Baubeginn 2010–2014: 150.182 Fahrzeuge — 23,2 % aller H1-Fahrzeuge648 Tsd.HIR2HIR2, Baubeginn 2005–2009: 18.499 Fahrzeuge — 3,1 % aller HIR2-FahrzeugeHIR2, Baubeginn 2010–2014: 452.170 Fahrzeuge — 76,3 % aller HIR2-FahrzeugeHIR2, Baubeginn 2015–2019: 50.537 Fahrzeuge — 8,5 % aller HIR2-FahrzeugeHIR2, Baubeginn 2020–2024: 71.238 Fahrzeuge — 12,0 % aller HIR2-Fahrzeuge592 Tsd.D8SD8S, Baubeginn 2010–2014: 231.081 Fahrzeuge — 44,1 % aller D8S-FahrzeugeD8S, Baubeginn 2015–2019: 282.923 Fahrzeuge — 54,0 % aller D8S-FahrzeugeD8S, Baubeginn 2020–2024: 9.911 Fahrzeuge — 1,9 % aller D8S-Fahrzeuge524 Tsd.Baubeginn der Fahrzeugebis 19791980–19841985–19891990–19941995–19992000–20042005–20092010–20142015–20192020–2024bis 1979199020052020
Die zehn häufigsten Abblendlicht-Leuchtmittel, aufgeschlüsselt nach dem Baubeginn der Fahrzeuge. Zugelassene Fahrzeuge in Millionen; je Generation zählt ein Leuchtmittel genau einmal, gewichtet mit dem KBA-Bestand — Halogen und Xenon derselben Generation zählen beide, die Balken summieren sich darum über den Bestand hinaus. Basis sind 618 ausgelieferte Fahrzeuggenerationen mit 37.889.244 zugelassenen Fahrzeugen, ohne Baureihen mit mehr als 15 Jahren Bauzeit — die tragen längst die Lampen ihrer späten Baujahre und säßen sonst im falschen Zeitfenster. Gerechnet auf dem Stand vom 18. September 2026; die Zahlen im Text darüber stehen auf dem Stand des Beitrags und sind darum etwas kleiner. „LED" ist keine wechselbare Birne, sondern eine fest verbaute Einheit.
Leuchtmittelbis 19791980–19841985–19891990–19941995–19992000–20042005–20092010–20142015–20192020–2024gesamtAnteil
H7——34.140218.0361.568.5564.581.5996.681.0379.055.8995.215.488198.64727.553.40272,7 %
LED (fest verbaut)——————751.2043.814.1067.488.9451.495.30513.549.56035,8 %
H437.004175.45485.224531.141499.763986.6072.557.0692.942.023642.81456.2588.513.35722,5 %
D1S———12.38632.4672.070.8963.698.4471.480.027——7.294.22319,3 %
D3S—————486.5162.038.4134.131.730126.941—6.783.60017,9 %
D2S———83.5621.095.2452.291.454515.58984.964——4.070.81410,7 %
D5S———————1.228.704532.059—1.760.7634,6 %
H13.62144.38930.202190.54533.99279.609115.355150.182——647.8951,7 %
HIR2——————18.499452.17050.53771.238592.4441,6 %
D8S———————231.081282.9239.911523.9151,4 %

Die H7 ist ein Balken aus zwei Jahrzehnten: Knapp 74 Prozent aller H7-Fahrzeuge gehören zu Generationen, die zwischen 2000 und 2014 angelaufen sind. Genau dort ist sie auch die naheliegendste Antwort — bei den Jahrgängen 2000–2004 können 86 Prozent des Bestands sie im Abblendlicht führen, bei 2005–2009 sind es 82 und bei 2010–2014 noch 78 Prozent. Ab Baubeginn 2020 sind es 13.

Die H4 ist die einzige Form, deren Balken bis vor 1980 zurückreicht — aber „ältere Baujahre" heißt hier nicht Oldtimer. Nur 3,5 Prozent der zugelassenen H4-Fahrzeuge stammen aus der Zeit vor 1990; zwei Drittel entfallen auf die Baujahre 2005 bis 2014. Die H4 ist also keine Lampe von gestern, sondern die, die in denselben Jahren neben der H7 weiterlief — meist im einfacheren Scheinwerfer derselben Baureihe.

Von rechts schiebt sich die fest verbaute LED herein. Bei den Generationen mit Baubeginn 2015–2019 deckt sie schon 90 Prozent des Bestands ab, ab 2020 sind es 97 Prozent. Die Xenon-Brenner zeigen dasselbe Muster in Kleinformat: D2S in den späten 1990ern und frühen 2000ern, D1S in den 2000ern, D3S und D5S in den 2010ern. Jeder besetzt ein knappes Jahrzehnt und verschwindet dann wieder — ein Xenon-Brenner datiert ein Auto fast so genau wie sein Typschild.

Fürs Praktische heißt das: Ist Dein Auto zwischen 2000 und 2014 angelaufen, lohnt es sich, eine H7 im Haus zu haben, bevor die erste ausfällt. Bei einem Baubeginn ab 2015 ist die fest verbaute LED der Regelfall — und was das für den Wechsel bedeutet, steht im nächsten Abschnitt.

Bei jedem dreizehnten Fahrzeug ist der Wechsel keine Option mehr

Der Trend zur fest verbauten LED hat einen Nebeneffekt, der im Herbst konkret wird: Bei einem Teil der Fahrzeuge lässt sich das Abblendlicht gar nicht mehr selbst tauschen, weil dort keine Lampe sitzt, sondern eine verklebte Leuchteinheit.

Gerechnet über denselben Bestand: Bei 39 Generationen mit zusammen 2,67 Millionen Fahrzeugen führt keine einzige Ausführung des Abblendlichts noch eine wechselbare Lampe — das sind 7,5 Prozent, also etwa jedes dreizehnte Fahrzeug. Bei den übrigen 92,5 Prozent gibt es mindestens eine Ausführung, in der eine Lampe steckt.

Deutlich häufiger ist das am Heck: Beim Schlusslicht sind es schon 114 Generationen mit 8,8 Millionen Fahrzeugen (24,7 Prozent), beim Bremslicht 83 Generationen mit 6,2 Millionen (17,4 Prozent). Wer heute eine kaputte Rückleuchte hat, hat also merklich öfter als vorn ein Werkstattthema vor sich.

Und ein dritter Fall liegt dazwischen: Xenon. Bei 201 Generationen mit 17,7 Millionen Fahrzeugen gibt es mindestens eine Xenon-Ausführung. Der Brenner ist wechselbar — aber er steht unter Hochspannung, und dafür gelten andere Regeln als für eine Halogenlampe. Fass ihn nur an, wenn Du weißt, was Du tust.

Was Du für den Wechsel brauchst

Wenn eine Halogenlampe fällig ist, lohnt es sich, gleich beide Seiten zu tauschen. Sie haben dieselbe Brenndauer hinter sich, und die zweite folgt der ersten meist innerhalb weniger Wochen — mitten in der dunklen Jahreszeit ist das der ärgerlichere Termin.

H7 — die häufigste Bauform

Rund drei von vier hier abgedeckten Fahrzeugen können sie im Abblendlicht tragen.

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H4 — Abblend- und Fernlicht in einer Lampe

Das Rückgrat der älteren Baujahre, 242 Generationen.

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W5W — Standlicht und Kennzeichen

Die häufigste Form im Standlicht (332 Generationen) und in der Kennzeichenbeleuchtung (264).

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PY21W — Blinker

Die mit Abstand häufigste Blinkerlampe: 381 Generationen vorn, 326 hinten.

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Welche Bauform Dein Fahrzeug wirklich braucht, steht auf seiner eigenen Seite — such es oben über die Fahrzeugsuche. Die Übersichten zu den einzelnen Formen: H7, H4 und H1. Wenn Du unsicher bist, ob vorn H4 oder H7 sitzt: So findest Du es heraus.

Im Oktober kommt der Lichttest

Traditionell rufen die Kfz-Innungen im Oktober zum Lichttest auf — die Gelegenheit, die Einstellung von jemandem prüfen zu lassen, der ein Prüfgerät dafür hat. Was dort gemessen wird und welche Lampe bei einem Durchfall am häufigsten fällig ist, nehmen wir uns hier zum Monatsanfang vor.

Bis dahin gilt der einfache Teil: einmal ums Auto gehen, alles durchschalten, und die eine Birne besorgen, die nicht mehr mitmacht.

Häufige Fragen zum Herbst-Licht-Check

Wie lange dauert ein kompletter Lichtcheck am Auto?

Fünf Minuten. Du brauchst nichts außer einer hellen Hauswand oder einem Helfer: der Reihe nach durchschalten, einmal ums Fahrzeug gehen, für Bremslicht und Rückfahrlicht den Widerschein im Rückspiegel prüfen oder einen schweren Gegenstand aufs Bremspedal legen.

Welche Leuchten werden beim Check am häufigsten übersehen?

Zwei. Die Kennzeichenbeleuchtung leuchtet nach hinten und fällt einem selbst nie auf. Und die Nebelschlussleuchte: Wo wir ihre Seite kuratiert haben, sitzt sie in 396 von 445 Fällen allein links — dass rechts nichts leuchtet, ist dort kein Defekt, sondern Bauart.

Welche Birne sitzt in den meisten Autos im Abblendlicht?

Die H7. Über 616 ausgelieferte Fahrzeug-Generationen führen sie 319, zusammen 26,5 Millionen Fahrzeuge — rund 74 Prozent des hier abgedeckten Bestands. Dahinter folgt die H4 mit 242 Generationen und 8,2 Millionen Fahrzeugen. Unsicher, welche davon vorn sitzt? So findest Du es heraus.

Kann ich das Abblendlicht bei jedem Auto selbst wechseln?

Nein. Bei 39 Generationen mit zusammen 2,67 Millionen Fahrzeugen — 7,5 Prozent, also etwa jedem dreizehnten Auto — führt keine einzige Ausführung des Abblendlichts noch eine wechselbare Lampe. Am Heck ist das häufiger: beim Schlusslicht 24,7 Prozent, beim Bremslicht 17,4 Prozent.

Sollte ich beide Seiten gleichzeitig tauschen?

Bei Halogenlampen ja. Beide Seiten haben dieselbe Brenndauer hinter sich, und die zweite folgt der ersten meist innerhalb weniger Wochen — mitten in der dunklen Jahreszeit ist das der ärgerlichere Termin.