HSN/TSN, FIN oder Modellname: So findest Du die Birnenliste Deines Autos am schnellsten
Von Sebi Veröffentlicht am
Am schnellsten findest Du die Birnenliste Deines Autos mit der Schlüsselnummer aus dem Fahrzeugschein. Steht Dein Fahrzeug mit dieser Nummer bei uns, enden 94,3 Prozent der Suchen mit einem Klick auf ein Fahrzeug – über Marke und Modellname sind es nur 54,0 Prozent. Das zeigen 3.743 Suchen in unserem Fahrzeug-Finder zwischen dem 20. August und dem 26. Oktober 2026.
Wir haben ausgewertet, wie Besucher ihr Auto bei uns suchen: mit der Schlüsselnummer (HSN/TSN), mit der Fahrgestellnummer (FIN) oder über den Namen. Ausgewertet wird nur in der Summe – welche Suche wer gestellt hat, wissen wir nicht. Hier steht, was dabei herauskam, und wo Du die Nummern findest.
Was unsere Suchdaten zeigen
Knapp jede sechste Suche (15,9 Prozent) läuft über die Schlüsselnummer. Ist das Paar aus HSN und TSN bei uns einem Fahrzeug zugeordnet, enden 94,3 Prozent dieser Suchen mit einem Klick. Bei rund jeder vierten Schlüsselnummern-Suche (25,7 Prozent) war die eingetippte Nummer allerdings nicht hinterlegt – dann zeigt der Finder meist die Fahrzeuge desselben Herstellers, und nur noch 52,3 Prozent klicken weiter.
| Suchweg | Episoden | mit Klick | Anteil |
|---|---|---|---|
| Schlüsselnummer, Fahrzeug hinterlegt | 442 | 417 | 94,3 % |
| Schlüsselnummer gesamt | 595 | 497 | 83,5 % |
| Fahrgestellnummer (FIN) | 82 | 55 | 67,1 % |
| Marke, Modell oder Typcode | 3.066 | 1.657 | 54,0 % |
Die Suche über den Namen ist mit 81,9 Prozent aller Suchen der Normalfall – und der unsicherste Weg. Nur 54,0 Prozent führen zu einem Klick, obwohl nur 5,4 Prozent überhaupt keinen Treffer zeigen. Der Grund: Viele Modelle gibt es in mehreren Generationen mit verschiedenen Leuchtmitteln, und wer nur „Golf“ oder „Polo“ tippt, muss in der Liste erst die richtige Bauzeit finden. Die Fahrgestellnummer liegt mit 67,1 Prozent dazwischen, allerdings auf einer kleinen Basis von 82 Suchen.
Ein Klick heißt dabei: Der Besucher hat ein Fahrzeug aus der Trefferliste ausgewählt. Ob es das richtige war, messen wir nicht – die Zahl ist ein Vergleich der Suchwege, keine Erfolgsquote.
Wo steht die Schlüsselnummer?
In der Zulassungsbescheinigung Teil I, dem heutigen Fahrzeugschein:
- Feld 2.1 – die Herstellerschlüsselnummer (HSN), vier Ziffern, zum Beispiel „0603“ für Volkswagen.
- Feld 2.2 – die ersten drei Zeichen sind die Typschlüsselnummer (TSN). Was dahinter folgt, brauchst Du für die Suche nicht.
Im alten Fahrzeugschein (bis 2005) stehen dieselben Nummern unter „zu 2“ und „zu 3“. Tipp beides hintereinander ins Suchfeld, mit oder ohne Schrägstrich: „0603/CED“ oder „0603 CED“. Das ist übrigens die häufigste Schlüsselnummer, die bei uns genau ein Fahrzeug trifft – 212.841 zugelassene Autos, alle ein VW T-Roc.
Wie weit das trägt: 1.054 unserer 1.129 Fahrzeugseiten sind über mindestens eine Schlüsselnummer erreichbar, bei den Pkw 1.008 von 1.056 (95,5 Prozent). Zusammen sind das 23.051 Schlüsselnummern, hinter denen laut Kraftfahrt-Bundesamt 46,9 Millionen Fahrzeuge stehen (Bestand am 1. Januar 2026).
Kein Fahrzeugschein zur Hand? Nimm die FIN
Die 17-stellige Fahrgestellnummer steht ebenfalls im Fahrzeugschein (Feld E), bei vielen Autos aber auch unten in der Windschutzscheibe oder auf dem Typschild – Du findest sie also auch dann, wenn die Papiere zu Hause liegen. Der Finder liest daraus Hersteller und Baureihe; heute kennt er die Fahrgestellnummern von 31 Marken, darunter VW, Audi, Škoda, Seat, BMW, Mercedes-Benz, Opel, Ford, Renault und Toyota, und kommt damit auf 825 unserer Fahrzeugseiten.
Weil eine Fahrgestellnummer genau ein Auto bezeichnet, wird sie in Deinem Browser ausgewertet und nicht an uns geschickt. In unsere Suchstatistik gehen nur die ersten acht Stellen ein – die beschreiben Hersteller und Modell, nicht Dein einzelnes Fahrzeug.
Über den Namen: so klappt es trotzdem
Wenn Du nur den Namen kennst, hilft alles, was die Generation eingrenzt:
- Generation oder Typcode mit angeben – „Golf 7“, „W204“, „E90“. Den Typcode findest Du ebenfalls im Fahrzeugschein, im Feld D.2 (so liest Du ihn).
- Baujahr dazuschreiben – eine Jahreszahl liest der Finder als Baujahr und grenzt damit die Generation ein.
- Motorangaben weglassen – „1.6 TDI“ ändert nichts an den Leuchtmitteln; der Finder streicht so etwas selbst, aber ohne findest Du schneller.
Probier es direkt aus:
Und dann: die richtige Lampe
Die Birnenliste zeigt Dir für jede Position – Abblendlicht, Fernlicht, Blinker, Bremslicht und so weiter – den Lampentyp. Gibt es eine Position in mehreren Ausführungen, entscheidet die Ausstattung Deines Autos; wie Du beim Abblendlicht selbst nachsiehst, steht in H4 oder H7 im Abblendlicht. Willst Du auf LED umrüsten, reicht die Schlüsselnummer nicht: Die Freigabe gilt je Scheinwerfer, und den erkennst Du an seiner Genehmigungsnummer.
Stand: 26. Oktober 2026. Suchdaten aus dem Fahrzeug-Finder von birnen-typ.de vom 20. August bis 26. Oktober 2026 (3.743 Such-Episoden, nur aggregiert ausgewertet); Fahrzeugbestand: Kraftfahrt-Bundesamt, 1. Januar 2026.
Häufige Fragen zur Fahrzeugsuche mit Schlüsselnummer und FIN
Wo finde ich HSN und TSN im Fahrzeugschein?
In der Zulassungsbescheinigung Teil I steht die Herstellerschlüsselnummer (HSN) in Feld 2.1, die Typschlüsselnummer (TSN) sind die ersten drei Zeichen in Feld 2.2. Im alten Fahrzeugschein bis 2005 stehen dieselben Nummern unter „zu 2“ und „zu 3“. Ins Suchfeld tippst Du beide hintereinander, etwa „0603 CED“.
Was mache ich, wenn meine Schlüsselnummer nicht gefunden wird?
Dann ist genau diese Nummer bei uns noch keinem Fahrzeug zugeordnet – das war in unserer Auswertung bei rund jeder vierten Schlüsselnummern-Suche so (25,7 Prozent). Der Finder zeigt Dir in dem Fall die Fahrzeuge desselben Herstellers. Such dann über Modell und Generation oder Typcode, zum Beispiel „Golf 7“ oder „W204“; den Typcode findest Du im Fahrzeugschein in Feld D.2.
Kann ich mein Auto auch mit der Fahrgestellnummer finden?
Ja, für 31 Marken, darunter VW, Audi, Škoda, Seat, BMW, Mercedes-Benz, Opel, Ford, Renault und Toyota. Die 17-stellige FIN steht im Fahrzeugschein in Feld E und bei vielen Autos unten in der Windschutzscheibe. Der Finder liest daraus Hersteller und Baureihe und kommt damit heute auf 825 unserer Fahrzeugseiten (Stand 26. Oktober 2026).
Ist es sicher, meine Fahrgestellnummer ins Suchfeld einzugeben?
Die Fahrgestellnummer wird in Deinem Browser ausgewertet und nicht an uns geschickt. In unsere Suchstatistik gehen nur die ersten acht Stellen ein – sie beschreiben Hersteller und Modell. Die Stellen ab der neunten, zu denen die laufende Nummer Deines Fahrzeugs gehört, verlassen Deinen Browser nicht.
Warum reicht der Modellname oft nicht?
Weil viele Modelle in mehreren Generationen mit unterschiedlichen Leuchtmitteln gebaut wurden. Über den Namen enden in unserer Auswertung nur 54,0 Prozent der Suchen mit einem Klick auf ein Fahrzeug, mit einer hinterlegten Schlüsselnummer 94,3 Prozent. Wenn Du den Namen nimmst, schreib Generation, Typcode oder Baujahr dazu.